1.MANNSCHAFT: Die Bayernliga wird die Ochsenfurter mehr fordern [MAIN POST]

Datum: 
Freitag, 23. September 2011
Zuversicht vor dem Auftakt: Mit dieser Mannschaft will Aufsteiger TV Ochsenfurt den Verbleib in der Bayernliga schaffen (hinten von links): Sergei Woit (Jahrgang 1979), Fabian Schäfer (1989), Lars Nähle (1981), Christian Göbel (1974), Philipp Kraft (1988); (vorne von links): Nathalia Woit (1981), Hanna Faist (1988) und Julia Pötter (1990). Mit auf dem Bild die beiden Fans Jenny und Sergei Woit junior.
 
Weitere Fahrten, höhere Belastung, aber die Freude ist ungebrochen

Als Trainer muss man optimistisch sein und diese Einstellung auch auf seine Mannschaft übertragen, wenn man Erfolg haben will. Hans-Karl Öhrlein, Übungs- und Abteilungsleiter der Ochsenfurter Badmintonspieler, hat diese Philosophie verinnerlicht. Warum sollte er sich auch ändern, bloß weil die Mannschaft jetzt in der Bayernliga spielt? Schon in der Bezirksoberliga war er lange Zeit der einzige gewesen, der in der vergangenen Saison an die Meisterschaft seines Teams geglaubt und am Ende auch Recht behalten hatte.

So gesehen überrascht seine Antwort auf die Frage nach dem realistischen Saisonziel auch kaum: „Rang fünf bis sechs“, gibt er im Brustton der Überzeugung von sich und er begründet sein Selbstbewusstsein mit dem „großen Potenzial, das noch in der Mannschaft steckt“. Dazu ist in Christian Göbel ein Doppel- und Mixed-Spezialist aus Uffenheim gekommen, der die Aufstellungs-Varianten der Ochsenfurter vergrößert. Trainer Öhrlein kennt den 37-Jährigen von gemeinsamen Lehrgängen und wusste von dessen Wunsch, einmal in der Bayernliga zu spielen. Mit Göbels Hilfe will man auf die Aufstellung des jeweiligen Gegners variabler reagieren.

Ansonsten ist die Mannschaft beieinander geblieben. Zu keiner Zeit habe ein Zweifel daran bestanden, das Aufstiegsrecht wahrzunehmen. „Jeder wollte aufsteigen“, versichert Öhrlein, „obwohl die Trainings-Belastung größer geworden ist.“ Es wird zwar weiter nur zweimal trainiert, aber wesentlich intensiver in allen Bereichen. Auch der zeitliche Aufwand hat sich gesteigert. Statt vierzehn Spielen wie in der Bezirksoberliga stehen in der Bayernliga achtzehn Partien auf dem Plan, in den meisten Fällen Doppelspieltage am Samstag und Sonntag. Außerdem sind die Anfahrten zu den Spielorten weiter, auch wenn fünf der zehn Mannschaften aus Unterfranken kommen, so auch die SpVgg Stetten. Beim Mitaufsteiger, den der TVO in vergangene Saison als Meister knapp überflügelt hat, steht an diesem Sonntag das erste Saisonspiel auf der Agenda.

Ochsenfurter Heimspiele:

8. Oktober, 14 Uhr: TSV Ansbach
9. Oktober, 10 Uhr: BV Bamberg
30. Oktober, 10 Uhr: TV Lauf II
12. November, 14 Uhr: BC Bad Königshofen II
13. Oktober, 10 Uhr: ASV Niederndorf
29. Januar, 10 Uhr: SpVgg Stetten
25. Februar, 14 Uhr: TG Veitshöchheim
14. April, 14 Uhr: TV Marktheidenfeld
15. April, 10 Uhr: TSV Nürnberg

Text vom MAIN POST Redaktionsmitglied Wilhelm Roos
Bild: Christina Pohl

 

Internet:

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